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01.06.2019 - 22:51 Uhr
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Neues Trainerteam für die Red Lions NLA: Mutig, modern und motiviert

Frauen NLA
Lea Hofmann
Nach dem Abpfiff der Nationalliga A Playout-Serie der Frauen war die Erleichterung für die Frauenfelderinnen gross. Die Sicherung der höchsten Unihockey-Liga war geschafft. Und trotzdem war bereits klar, dass sich bis zur nächsten Saison viel ändern wird. Nur wenige Spielerinnen hatten bis zu diesem Zeitpunkt zugesagt und der gesamte Trainerstaff wurde neu gesucht. Nun ist bekannt wer die neuen Gesichter an der Bande sind.
Neues Trainerteam für die Red Lions NLA: Mutig, modern und motiviert
Die neuen Trainer im Gleichschritt mit der zukünftigen Sportchefin Sabrina Favazzo (zweite von rechts).

In einem torarmen Playout-Spiel gegen Aergera Giffers lagen die Red Lions bis zum letzte Drittel in Rückstand, ehe die Thurgauerinnen zu einem veritablen Schlussspurt Anlauf holten. In nur einem Drittel schafften sie gleich drei Tore und holten damit den kapitalen Sieg. Damit gewannen sie die Playout-Serie praktisch in letzter Minute und durften den umjubelten Ligaerhalt feiern. Nebst der Freude und der Erleichterung waren auch Tränen des Abschieds verdrückt worden. Viele Stammspielerinnen beendeten ihre Nationalliga-Karriere mit dem letzten Pfiff der Schiedsrichter.

Lange vor den Playouts hatte die abtretende Sportchefin Diana Schönwetter die Trainersuche forciert. Die vielen Gespräche zeigten Wirkung und es sassen bereits zukünftige Trainer im Publikum. Nun ist klar, wer die Nationalliga-A-Frauen in der nächsten Saison coacht. Es sind gleich vier neue Gesichter: Clemens Strub, Patrick Vetsch, Christian Forster und Patrick Scheuchzer.

Stark dank verteilter Verantwortung

Die Hauptverantwortung im Trainerteam hat Clemens Strub. Der 34-jährige Berufstrainer leitet ein Unihockey Leistungszentrum in Rapperswil-Jona und ist selbständig tätig in der Sportbildung. Strub kann in einem kompletten Staff mit Spezialwissen arbeiten. Für die Athletik konnte Patrick Scheuchzer als ehemaliger Leichtathlet gewonnen werden. Das Multitalent unterstützt den Staff zudem bei der Planung und Koordination. Für die Torhüterinnen wird Christian Forster verantwortlich sein. Der Unihockey-Trainer war bereits bei Floorball Thurgau als Goaliecoach tätig und trainiert selbst noch das Damen Nationalliga-B-Team des UH Appenzells. Er meint: «Ich bin verrückt nach Unihockey, ich liebe diesen Sport». Seine Trainingsideen werden für das Team und besonders die Torhüterinnen wertvoll sein. Patrick Vetsch ist der vierte im Bunde. Der Bündner weist langjährige Erfahrung in diversen Teams auf und bringt sein Wissen im technisch-taktischen Bereich ein. 

Der vergrösserte Staff bedingt eine bessere Koordination. «Wir wollen modern und mutig sein», erläutert Strub die Aufgabenteilung im Trainerteam und sagt weiter: «Es ist enorm motivierend so zu arbeiten». Er spricht nebst der guten Zusammenarbeit der Trainer vor allem den Einsatzwillen und die Freude der Spielerinnen im Training an. «Der bereits entstandene Zusammenhalt übertrifft meine Erwartungen», meint sogar der Athletiktrainer Patrick Scheuchzer.

Veränderung als Konstante

Der Aufbruch findet nicht nur mit der neuen Trainerkonstellation statt. Auf der Teamliste befinden sich noch mehr neue Namen als bereits in der letzten Saison. «Das Kader ist sehr jung, dafür ist der Einsatz überdurchschnittlich», meint der neue Trainer Vetsch, welcher auf Erfahrungen mit Männerteams zurückblicken kann.

Ein Kader mit vielen jungen und talentierten Spielerinnen, das passt zu der Ausbildungsphilosophie des traditionsreichen Vereins. «Es wird eine herausfordernde Saison für uns», sagt die zukünftige Frauen-Sportchefin Sabrina Favazzo im Wissen, wie stark die Liga ist. Sie hat selbst Erfahrungen als Nationalliga-A-Spielerin und übernimmt ab dem kommenden Vereinsjahr die Geschicke von der langjährigen Sportchefin Diana Schönwetter. 

Im letzten Jahr reichte es mit einem Endspurt den Klassenerhalt zu sichern. Wird es in der nächsten Saison wieder so eng? Mit den Veränderungen auf verschiedenen Positionen geht zusätzlich Erfahrung verloren, dafür sind aufstrebende Talente im Team. Strub sagt dazu unbekümmert: «Ich mag Herausforderungen. Wir sollten diese mutig angehen.»

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