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26.11.2018 - 21:47 Uhr
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Unnötige Niederlage nach Verlängerung

Herren 1. Liga GF
Red Lions
Zum Start der Rückrunde verlieren die Reds nach guter Leistung gegen Unihockey Luzern mit 6.5 n.V. Die finnische Söldnertruppe der Luzerner sorgte für den Unterschied.
Unnötige Niederlage nach Verlängerung

Nach einer mässigen Vorrunde mit vielen knappen Niederlagen gastierte das Fanionteam zum Start der Rückrunde in Luzern. Die ambitionierten Zentralschweizer gehören zur erweiterten Tabellenspitze. Dies verdanken sie insbesondere ihrer immer stärker aufspielenden Finnenfraktion. Doch auch Frauenfeld verzeichnete zuletzt einen kleinen Aufwärtstrend. Leader Zürisee Unihockey drängte man in die Verlängerung und gegen Schlusslicht Toggenburg resultierte der langersehnte «Dreier».

Entsprechend motiviert startete Frauenfeld in die Partie während Luzern erstaunlich passiv und defensiv agierte. Die Anfangsphase war denn auch nichts für Unihockey-Liebhaber. Der gegenseitige Respekt vor der nominellen 1. Linie schien zu gross, sodass sich die Teams primär auf Linien-Coachings konzentrierten, um besagte Formationen im Griff zu halten. Nach zögerlichem Beginn nahm der finnische Motor der Luzerner langsam Fahrt auf. Zwei schöne Einzelaktionen führten zur 2:0 Pausenführung der Luzerner, die aus Sicht von Frauenfeld eher unter dem Prädikat «ärgerlich» aber nicht «weiter schlimm» aufgenommen wurde. Denn spielerisch vermochten die Reds durchaus zu überzeugen, und dies begann sich im Verlaufe des zweiten Drittels auszuzahlen. Zwei schön herausgespielte Tore von Kai Guhl, der während der ersten Drittelspause vom Center zum Stürmer umfunktioniert wurde, liessen die Lions für das letzte Drittel hoffen. Spielerisch hatten die Reds das Heft längst an sich gerissen. Die Luzerner konzentrierten sich aufs Kontern, was angesichts der Ambitionen der Luzerner sowie ihres (ausländischen) Spielerpotentials durchaus zu erstaunen vermochte. Dies kümmerte die Frauenfelder wenig und sie erspielten sich rund 4 Minuten vor Schluss eine 5:4 Führung. Fabian Ullmann schloss eine schöne Kombination aus linker Position mit einem Hockeckschuss ab. Eine hart gepfiffene Strafe gegen Simon Wachter kurz vor Schluss eröffnete den Luzernern eine weitere Powerplay-Situation. Und erneut war es der Finne Uotila der zum vielumjubelten Ausgleich der Luzerner einschoss. Die Verlängerung musste entscheiden. Und da zeichnete sich das gleiche Bild wie nur Minuten zuvor: Strafe – Uotila – Tor – Sieg nach Verlängerung für Luzern – Konsternation auf Frauenfelder Seite.

So unnötig die Niederlage daherkommt, so sehr muss sich Frauenfeld an der eigenen Nase nehmen. Dabei hilft auch die Gewissheit nicht, dass Luzern ohne finnisches Starensemble keinen einzigen Skorerpunkt zu Stande gebracht hätte. Realität ist, dass Frauenfeld nur einen Punkt aus Luzern entführen kann und somit immer noch unter dem Strich verbleibt. Zeit für Ausreden bleibt keine, da nächstes Wochenende die dritte Doppelrunde der Saison ansteht. Die Gegner sind mit UBN und Herisau direkte Konkurrenten im Playoff-Rennen. Will sich Frauenfeld nicht schon frühzeitig aus dem Playoff-Kampf verabschieden, braucht es nächstes Wochenende dringend Punkte.

DIe nächsten Spiele des Fanionteams:

Samstag, 01.12.2018, 20.00 Uhr, UH Red Lions - Unihockey Bassersdorf Nürensdorf (Kantihalle Frauenfeld)

Sonntag, 02.12.2018, 18.00 Uhr, UHC Herisau - UH Red Lions Frauenfeld (Sportzentrum Herisau)

Telegramm

Sporthalle Hofmatt 3, Meggen. 78 Zuschauer. SR Eisenmann/Renggli.
Tore: 14. J. Uotila (M. Nieminen) 1:0. 18. J. Uotila (M. Nieminen) 2:0. 26. K. Guhl (A. Aerni) 2:1. 26. M. Piittisjärvi 3:1. 31. K. Guhl (R. Stäheli) 3:2. 43. D. Casagrande (S. Wachter) 3:3. 53. C. Krucker (A. Widmer) 3:4. 54. M. Piittisjärvi 4:4. 56. F. Ullmann (C. Krucker) 4:5. 58. J. Uotila (M. Nieminen) 5:5. 63. J. Uotila (M. Nieminen) 6:5.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Unihockey Luzern. 4mal 2 Minuten gegen UH Red Lions Frauenfeld

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