BORN TO BE A LION – EIN ABEND, DER BLEIBT
Es war kein gewöhnlicher Elternabend, zu dem die Red Lions Frauenfeld ins Casino Frauenfeld eingeladen haben. Natürlich ging es auch um die Teams, Trainings und Organisation der kommenden Saison. Doch im Zentrum stand etwas anderes: die Frage, wofür der Verein steht und welchen Weg er mit seinen jüngsten Spielerinnen und Spielern gehen will.
Download: Präsentation Jugend Elternabend 2026
Drei Perspektiven – ein klares Bild
Mit Benny Heins (Leiter Jugend), Elia Schweizer (Leiter Kindersport Thurgau und Vorstandsmitglied Red Lions) sowie Simon Beck (Kindersport Thurgau und Spieler Männer 1 der Red Lions) standen drei Persönlichkeiten vorne, die diesen Weg aus unterschiedlichen Perspektiven prägen und gemeinsam ein klares Bild vermittelten.
Entwicklung im Zentrum
Den Ausgangspunkt setzten Benny Heins und Elia Schweizer mit dem Nachwuchskonzept „BORN TO BE A LION“. Dabei wurde schnell deutlich, dass es nicht um kurzfristige Resultate oder starre Systeme geht. Im Zentrum steht die Entwicklung der Kinder, als Spielerinnen und Spieler, aber auch als Persönlichkeiten. Sie sollen sich ausprobieren dürfen, verschiedene Rollen kennenlernen, Fehler machen und daraus lernen. Vor allem aber sollen sie Freude am Spiel behalten und sich als Teil des Teams fühlen.
Vier Werte, die tragen
Was diesen Ansatz trägt, sind vier Werte, die bewusst einfach gehalten sind und dennoch viel aussagen: Verantwortung, Stolz, Mut und Eleganz. Verantwortung für sich selbst und für das Team. Stolz, Teil der Red Lions zu sein. Mut, Neues zu wagen und Fehler zuzulassen. Und Eleganz, nicht nur im Spiel, sondern auch im Auftreten und im Umgang miteinander. Diese Werte geben Orientierung im Alltag, im Training, im Spiel und darüber hinaus.
Perspektiven über den Verein hinaus
Ergänzt wurde dieser Blick durch Simon Beck, der die Perspektive über den Verein hinaus öffnete. Als Leitungsmitglied von Kindersport Thurgau und Trainer beim Thurgauer Unihockeyverband zeigte er auf, welche Möglichkeiten sich den Spielerinnen und Spielern zusätzlich bieten. Förderprogramme, Auswahlteams und Unihockeycamps sind dabei keine Konkurrenz zum Verein, sondern eine Ergänzung. Der Weg endet nicht bei den Red Lions, er beginnt hier und kann sich Schritt für Schritt weiterentwickeln. Ohne Druck, aber mit klaren Perspektiven.
Vorbild und Verbindung
Mit Simon Beck wurde dieser Weg greifbar. Als ehemaliger Sportschüler in Erlen, Spieler unserer Männer 1 und gleichzeitig engagiert im Kindersport steht er sinnbildlich für die Verbindung zwischen Nachwuchs und Aktivbereich. Er ist Teil des Vereins, sichtbar und nahbar. Genau das macht ihn für die jungen Spielerinnen und Spieler zu einem echten Vorbild. Er zeigt, dass Entwicklung möglich ist und dass sie im eigenen Verein ihren Anfang nimmt.
Gemeinsam Verantwortung tragen
Neben diesen inhaltlichen Schwerpunkten wurde auch deutlich, dass ein Verein dieser Grösse nicht von selbst funktioniert. Mit rund 150 Kindern und Jugendlichen ist die Jugendabteilung der Red Lions stark gewachsen. Damit verbunden ist auch mehr Verantwortung und diese soll bewusst auf mehrere Schultern verteilt werden. Eltern werden dabei nicht nur als Zuschauer oder Begleiter gesehen, sondern als aktiver Teil des Vereinslebens. Das neue Helfersystem und die gezielte Einbindung der Eltern sind Ausdruck dieses Verständnisses: Gemeinschaft entsteht nicht von allein, sie wird gestaltet.
Ein Weg mit Zukunft
Am Ende blieb das Gefühl, dass hier etwas entsteht, das trägt. Ein Umfeld, in dem Kinder sich entwickeln können, ohne früh unter Druck zu geraten. Ein Verein, der Verantwortung übernimmt und Werte nicht nur formuliert, sondern lebt.
Born to be a Lion.
Eine Spur bissiger auf dem Feld.
Mit Löwenherz für den Verein.



